Immobilienkredit Voraussetzungen

Wie bei jedem Kredit möchten sich Banken auch bei einem Immobilienkredit, also einer Hypothek, dahingehend absichern, dass sie das verliehene Geld auch wieder zurückbekommen. Eine Garantie gibt es natürlich nie, aber es gibt einige Mindestanforderungen, die ein Kreditnehmer erfüllen muss, um als geeigneter Kandidat für eine Baufinanzierung in Frage zu kommen. Bei einer Finanzierung für eine vermietete Immobilie liegen die Anforderungen etwas höher als bei einer selbstgenutzten Immobilie.
Welche Anforderungen das sind, möchten wir Ihnen in diesem Artikel aufführen.

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Einkommensverhältnisse

Für die Finanzierung einer Immobilie ist es wichtig, dass Sie über ein regelmäßiges Einkommen verfügen. Dieses Einkommen sollte mindestens 1.900 Euro netto betragen. Die Höhe des Einkommens soll zum einen die monatlichen Zahlungen an die Bank sicherstellen. Und zum anderen sollen mögliche Mietausfälle und/oder Instandhaltungskosten abgedeckt sein.
Banken möchten außerdem sehen, dass die zukünftigen Mieteinnahmen nicht Ihre einzige Einkommensquelle sind. Zumindest, wenn es sich um Ihre erste Immobilie handelt, sollten Sie noch andere Einkommensarten aufzeigen können.

Eigenkapital

Neben dem genannten Mindesteinkommen sollte außerdem ein gewisses Eigenkapital vorhanden sein.
Die Höhe des erforderlichen Eigenkapitals richtet sich grundsätzlich nach der Höhe des Kaufpreises und der entsprechenden Kaufnebenkosten. Diese belaufen sich in der Praxis meist auf 5 bis 8,5% des Kaufpreises (abhängig vom jeweiligen Bundesland).

Beispiel


Sie möchten eine Immobilie in München kaufen, die 300.000€ kostet.
Die Kaufnebenkosten in Bayern betragen 5% des Kaufpreises (Notarkosten und Grundbucheintrag 1,5%, Grunderwerbsteuer 3,5%).

In diesem Fall betragen die Kaufnebenkosten somit 15.000€.

Nun kann es aber sein, dass Sie über mehr Eigenkapital verfügen.

Dann kann es unter Umständen Sinn machen, mehr als 10 % Eigenkapital einzubringen, allerdings sollten Sie sich zunächst überlegen, was Ihre Zielsetzung ist.

Wenn Sie bereits älter sind und die Hypothek schneller abbezahlt haben möchten, kann es ratsam sein, mehr Eigenkapital zu verwenden.

Wenn Sie jünger sind, Sie aber über viel Eigenkapital verfügen, könnte es auch interessant für Sie sein, eine größere Immobilie zu einem höheren Kaufpreis zu erwerben.

Ein anderes Szenario könnte sein, in mehrere Immobilien zu investieren und das Eigenkapital somit möglichst effizient einzusetzen, was eine deutlich höhere Eigenkapitalrendite zur Folge hat.

So könnten wir Ihnen ein Portfolio zusammenstellen, das beispielsweise aus zwei kleineren Immobilien besteht. In diesem Fall würden Sie dann ein Eigenkapital von bis zu 9.000 Euro einbringen.

Wie viel Eigenkapital in eine Renditeimmobilie letztlich eingebracht wird, hängt ganz von Ihren Vorstellungen ab.

Eine saubere Schufa

Bei der Schufa handelt es sich um die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung. Sie gibt Auskunft über die Kreditwürdigkeit einer Person. In diesem Verzeichnis werden unter anderem

  • bestehende Kredite,
  • Girokonten,
  • offene Forderungen und
  • bestehende Verträge (Handy, Internet, etc.)

geführt. Bei jeder neuen Kreditanfrage oder auch bei Abschluss eines anderen Dauerschuldverhältnisses (z. B. eines Handyvertrages) wird Ihr Vertragspartner regelmäßig die Daten der Schufa abfragen, um Ihre Kreditwürdigkeit beurteilen zu können.

Ein negativer Schufa-Eintrag, beispielsweise in Form eines gekündigten Handyvertrags wegen nicht geleisteter Zahlungen Ihrerseits, verschlechtert Ihre Kreditwürdigkeit. Je schlechter diese ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass eine Bank Ihr Immobilienvorhaben finanziert.
Sie sollten negative Schufa-Einträge möglichst vermeiden, um Ihrem Vertragspartner zu signalisieren, dass Sie vertrauenswürdig sind und Ihren Verpflichtungen nachkommen.

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Positive Vermögensbilanz

Neben den oben genannten Punkten schaut eine Bank in der Regel auch auf Ihre Kontobewegungen. Dabei kommt es nicht nur darauf an, welche Einnahmen Sie haben, sondern auch darauf, was alles von Ihrem Konto abgeht. Hierzu gehören unter anderem die Beiträge für Ihre Krankenversicherung, Leasingraten, Miete, etc.

Wenn Sie ein hohes Einkommen haben, dieses aber fast vollständig von Ihren Kosten verschluckt wird, sind dies keine guten Voraussetzungen für eine Finanzierung einer Immobilie.

Werden die obigen Anforderungen erfüllt, können Sie Banken üblicherweise von Ihrer Bonität überzeugen.

Wenn Sie nicht ganz sicher sind, welche Aussagekraft Ihre Finanzen haben, vereinbaren Sie mit uns ein kostenloses Gespräch, in dem wir Ihre Positionen Schritt für Schritt durchgehen.

Aufgrund unserer Zusammenarbeit mit mehr als 300 Banken wissen wir sehr genau, an welche Bedingungen eine Kreditvergabe geknüpft wird. Dieses Wissen stellen wir im Rahmen einer Immobilien Investment Beratung gerne zur Verfügung.

Fazit

Festzuhalten gilt es, dass es für jeden Anlegertyp die passende Immobilienstrategie gibt. Ob kurzfristige Anleger, die nach wenigen Jahren verkaufen möchten oder mittelfristige Anleger, die vom steuerfreien Gewinn nach 10 Jahren profitieren möchten oder langfristige Anleger, die ihre Altersvorsorge in die eigenen Hände nehmen möchten: Entscheidend ist eine kompetente Beratung. Diese übernehmen wir gerne für Sie.

Vereinbaren Sie heute ein unverbindliches Gespräch über das nachfolgende Kontaktformular.

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