1 Million anlegen

Letzte Aktualisierung am 29.11.2021 

Geld richtig anlegen – dank der seit Jahren vorherrschenden Null-Zins-Politik eine große Herausforderung für sämtliche Anleger, ob Kleinanleger oder Großinvestor. Doch auch im Jahr 2021 gibt es nach wie vor einige Anlagemöglichkeiten, sein Erspartes gewinnbringend und mit überschaubarem Risiko anzulegen. Auch das Jahr 2022 wird beim Thema Anlagemöglichkeiten hochspannend, da nach der Bundestagswahl im September 2021 neue Rahmenbedingungen für Kapitalanlagen in Deutschland gesteckt wurden. Wir werden diesen Artikel laufend updaten, um künftige Veränderungen zu berücksichtigen.

Gehen wir nun von einem Anleger aus, der eine Million Euro anlegen möchte. Welche Möglichkeiten gibt es, 1 Million anzulegen?

Aktieninvestment 1 Mio. EURImmobilieninvestment ohne Fremdkapital Immobilieninvestment mit Fremdkapital 1 Mio. EURSparbuch 1 Mio. EUR 
Rendite auf das eingesetzte KapitalCa. 5-7% p.a.Ca. 4-7% p.a. (je nach Standort)Ca. 20-30% p.a. (Je nach Höhe des Fremdkapitals und Standort)Ca. 0,5% p.a.
SicherheitBei langem Anlagehorizont: Relativ sicherRelativ sicherRelativ sicherBis 100.000€ pro Bankeinlage garantiert
SchwankungsanfälligkeitHoch (z.B. Corona-Schock => -30%)GeringGeringKeine
LiquiditätRelativ hochMittel- bis langfristiger Anlagehorizont notwendigMittel- bis langfristiger Anlagehorizont notwendigGarantiert

➡️ Sie sehen: Das Sparbuch ist in allen Bewertungskategorien vorne – nur nicht bei der Rendite. Und die ist natürlich das mitentscheidende Kriterium.

➡️ Weiter zu den Aktieninvestments, möglicherweise auch breit gestreut in Form eines oder mehrerer ETFs. Anzumerken ist, dass die Schwankungsanfälligkeit bei Aktieninvestments recht hoch ist. Der Anleger muss in manchen Marktphasen lange warten, bis der Turbo der Aktienmärkte zündet. Sind eine Millionen Euro in Aktien angelegt und ist der Markt rückläufig, so ist das Kapital zunächst gebunden (sofern der Anleger nicht mit Verlust verkaufen möchte).
Blickt man z.B. auf die Entwicklung des MSCI World zwischen 2014 bis 2016, so standen nach 2 Jahren Haltedauer 0% Performance zu Buche:

1 Million Euro Anlegen MSCI

Bei Aktieninvestments müssen Anleger immer wieder “Sitzfleisch” haben, um flache oder negative Marktphasen aussitzen zu können (Quelle: Vanguard)

➡️ Eine vermietete Eigentumswohnung (Renditeimmobilie), die mit 1 Million € Eigenkapital gekauft wird, erwirtschaftet je nach Standort und Mieteinnahme im Normalfall zwischen 4 und 7% Rendite. Das sind pro Jahr zwischen 40.000 und 70.000 Euro vor Kosten und Steuern. Dank der recht hohen Sicherheit und geringen Schwankungsanfälligkeit kann ein Anleger, der so 1 Million Euro investiert, mit diesem Chashflow relativ sicher rechnen. 

➡️  Die sinnvollste Möglichkeit, in eine Immobilie zu investieren, ist die Nutzung von Fremdkapital. So kann ein Anleger in Immobilien nicht nur 1 Mio anlegen, sondern – z.B. bei 50% Fremdkapitaleinsatz – ein Immobilienvolumen von 2 Millionen Euro kaufen. Der Cashflow aus dem Investment ist beträchtlich, auf der Kostenseite addieren sich Zinskosten (sehr niedrig aufgrund des Nullzinsumfelds) sowie die Tilgung des Darlehens zu den restlichen Ausgaben. Bei einer oder mehreren Immobilien im Wert von 2 Millionen Euro liegen die Mieteinnahmen dementsprechend deutlich höher, in unserem Beispiel bei 80.000 bis 140.000 Euro. Davon werden die Nebenkosten sowie Zins und Tilgung abgezogen. Es bleibt ein Betrag übrig, der dem Anlieger einige Annehmlichkeiten ermöglicht. 

1 Million anlegen

Letzte Aktualisierung am 11.11.2021 

Geld richtig anlegen – dank der seit Jahren vorherrschenden Null-Zins-Politik eine große Herausforderung für sämtliche Anleger, ob Kleinanleger oder Großinvestor. Doch auch im Jahr 2021 gibt es nach wie vor einige Anlagemöglichkeiten, sein Erspartes gewinnbringend und mit überschaubarem Risiko anzulegen. Auch das Jahr 2022 wird beim Thema Anlagemöglichkeiten hochspannend, da nach der Bundestagswahl im September 2021 neue Rahmenbedingungen für Kapitalanlagen in Deutschland gesteckt wurden. Wir werden diesen Artikel laufend updaten, um künftige Veränderungen zu berücksichtigen.

Gehen wir nun von einem Anleger aus, der eine Million Euro anlegen möchte. Welche Möglichkeiten gibt es, 1 Million anzulegen?

Aktieninvestment 1 Mio. EUR
Rendite auf das eingesetzte KapitalCa. 5-7% p.a.
SicherheitBei langem Anlagehorizont: Relativ sicher
SchwankungsanfälligkeitHoch (z.B. Corona-Schock => -30%)
LiquiditätRelativ hoch

Wie sieht der Kauf einer vermieteten Eigentumswohnung ohne den Einsatz von einem Bankdarlehen aus?

Immobilieninvestment ohne Fremdkapital 
Rendite auf das eingesetzte KapitalCa. 4-7% p.a. (je nach Standort)
SicherheitRelativ sicher
SchwankungsanfälligkeitGering
LiquiditätMittel- bis langfristiger Anlagehorizont notwendig

Der Einsatz von Fremdkapital erhöht die Eigenkapitalrendite sofort um ein Vielfaches (je nach Höhe des Bankdarlehens):

Immobilieninvestment mit Fremdkapital 1 Mio. EUR
Rendite auf das eingesetzte KapitalCa. 20-30% p.a. (Je nach Höhe des Fremdkapitals und Standort)
SicherheitRelativ sicher
SchwankungsanfälligkeitGering
LiquiditätMittel- bis langfristiger Anlagehorizont notwendig

Zuletzt noch die Option des Sparbuchs als Alternative dazu: 

Sparbuch 1 Mio. EUR 
Rendite auf das eingesetzte KapitalCa. 0,5% p.a.
SicherheitBis 100.000€ pro Bankeinlage garantiert
SchwankungsanfälligkeitKeine
LiquiditätGarantiert

➡️ Sie sehen: Das Sparbuch ist in allen Bewertungskategorien vorne – nur nicht bei der Rendite. Und die ist natürlich das mitentscheidende Kriterium.

➡️ Weiter zu den Aktieninvestments, möglicherweise auch breit gestreut in Form eines oder mehrerer ETFs. Anzumerken ist, dass die Schwankungsanfälligkeit bei Aktieninvestments recht hoch ist. Der Anleger muss in manchen Marktphasen lange warten, bis der Turbo der Aktienmärkte zündet. Sind eine Millionen Euro in Aktien angelegt und ist der Markt rückläufig, so ist das Kapital zunächst gebunden (sofern der Anleger nicht mit Verlust verkaufen möchte).
Blickt man z.B. auf die Entwicklung des MSCI World zwischen 2014 bis 2016, so standen nach 2 Jahren Haltedauer 0% Performance zu Buche:

1 Million Euro Anlegen MSCI

Bei Aktieninvestments müssen Anleger immer wieder “Sitzfleisch” haben, um flache oder negative Marktphasen aussitzen zu können (Quelle: Vanguard)

➡️ Eine vermietete Eigentumswohnung (Renditeimmobilie), die mit 1 Million € Eigenkapital gekauft wird, erwirtschaftet je nach Standort und Mieteinnahme im Normalfall zwischen 4 und 7% Rendite. Das sind pro Jahr zwischen 40.000 und 70.000 Euro vor Kosten und Steuern. Dank der recht hohen Sicherheit und geringen Schwankungsanfälligkeit kann ein Anleger, der so 1 Million Euro investiert, mit diesem Chashflow relativ sicher rechnen. 

➡️  Die sinnvollste Möglichkeit, in eine Immobilie zu investieren, ist die Nutzung von Fremdkapital. So kann ein Anleger in Immobilien nicht nur 1 Mio anlegen, sondern – z.B. bei 50% Fremdkapitaleinsatz – ein Immobilienvolumen von 2 Millionen Euro kaufen. Der Cashflow aus dem Investment ist beträchtlich, auf der Kostenseite addieren sich Zinskosten (sehr niedrig aufgrund des Nullzinsumfelds) sowie die Tilgung des Darlehens zu den restlichen Ausgaben. Bei einer oder mehreren Immobilien im Wert von 2 Millionen Euro liegen die Mieteinnahmen dementsprechend deutlich höher, in unserem Beispiel bei 80.000 bis 140.000 Euro. Davon werden die Nebenkosten sowie Zins und Tilgung abgezogen. Es bleibt ein Betrag übrig, der dem Anlieger einige Annehmlichkeiten ermöglicht. 

Vereinbaren Sie einen Termin mit unseren Experten und erfahren Sie, wie Sie eine Million Euro in Immobilien mit top Cashflow anlegen können.

Ein Vorwort zur Geldpolitik des Jahres 2021 sei an dieser Stelle gestattet: Ein Ende der Geldspritzen ist derzeit nicht zu erwarten. Im Gegenteil – durch die Hilfszahlungen des Staates an Unternehmen überlebten viele Firmen, die eigentlich nicht mehr zeitgemäß sind und unter normalen Umständen aus dem Markt ausgeschieden wären.
Diese Unternehmen – auch “Zombie-Unternehmen” genannt – werden in den kommenden Jahren wiederholt finanzielle Unterstützung benötigen.
Dass dadurch die Geldmenge immer stärker wächst (abzulesen an der Geldmenge M3, von der EZB veröffentlicht) und dies eine Inflation in Gang setzt, ist vor allem für Anleger besorgniserregend.

Wechseln wir nun in die Anlegersicht: Nullzins, Inflation und Strafzinsen sorgen dafür, dass sich Ihr Vermögen stetig verringert. Das konterkariert die Sparziele von Anlegern massiv, und sie fragen sich: In was investieren?

Dennoch möchten wir mit einem positiven Blick in die Zukunft blicken, denn – wie immer – kommt es darauf an, wie man mit den Umständen umgeht. Ihr Geld nun unter dem Kopfkissen zu horten oder auf der Bank zu lassen, kann keine Lösung sein. Gerade in diesen Zeiten sollten Sie Ihr Geld auf keinen Fall liegen lassen.

Wenn Sie aktuell 5.000 Euro anlegen / 10.000 Euro anlegen / 20.000 Euro anlegen oder gar 50.000 Euro anlegen / 100.000 Euro anlegen / 1 Million Euro anlegen möchten, dann sollten Sie sich gut darüber informieren, wie Sie dieses Geld anlegen und wie Sie die aktuelle Situation sogar geschickt für die eigenen Sparziele nutzen können. Wir möchten Ihnen mit diesem Artikel eine Hilfestellung geben.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Artikel dient der Information und stellt lediglich unsere Einschätzung der verschiedenen Anlagemöglichkeiten dar. Bei unseren Erläuterungen handelt es sich ausdrücklich nicht um Anlageempfehlungen.

Anlagemöglichkeiten Übersicht

Wenn Sie sich fragen, wie und wo Sie Ihr Geld aktuell anlegen können, sollten gewisse Kriterien im Auge behalten werden.

In unserer aktuellen Einschätzung betrachten wir die folgenden Kriterien:

  • Rendite
  • Sicherheit
  • Flexibilität
  • Komplexität
  • Zukunftschancen
  • Grünes Gewissen
  • Passende Lebensphase
  • Bonität
  • Steuern sparen

Bei der Rendite handelt es sich um den Ertrag, den Sie mit Ihrer Kapitalanlage erzielen. Die Rendite steht im engen Zusammenhang mit dem Kriterium Sicherheit. Wählen Sie eine sichere Geldanlage, hält sich die Höhe der Rendite üblicherweise in Grenzen. Möchten Sie eine möglichst hohe Rendite erzielen, dürfen Sie nicht zu sehr auf Sicherheit setzen. Eine hohe Rendite ist meistens auch mit einem hohen Risiko verbunden.

Was die Flexibilität angeht, so beziehen wir uns auf die Verfügbarkeit Ihres Vermögens. Was heißt das? Nun, eine Aktie können Sie innerhalb von wenigen Sekunden verkaufen. Wenn Sie Ihr Vermögen in Festgeld anlegen, ist es für Sie für einen bestimmten Zeitraum nicht verfügbar. Das bedeutet, dass Sie sich bei Ihrer Überlegung, wie Sie Ihr Geld investieren, darüber im Klaren sein sollten, ob Sie in absehbarer Zeit an Ihr Geld kommen müssen oder nicht.

Die Komplexität sollte auch stets berücksichtigt werden, denn nicht jede Anlageform eignet sich für Anfänger. Wenn Sie bisher noch keine Erfahrungen mit der Geldanlage gemacht haben, dann sollten Sie auf zu komplexe Finanzprodukte lieber verzichten oder sich zumindest schrittweise herantasten.

Um eine Geldanlage Rendite, Flexibilität und Komplexität einzustufen, eignet sich das magische Dreieck der Geldanlage

Des Weiteren achten wir auf die Zukunftschancen der einzelnen Anlageformen. Welche Geldanlage wird voraussichtlich auch in der Zukunft noch Gewinn abwerfen?

Das grüne Gewissen kam vor allem in den letzten Jahren immer häufiger auf die Liste der Anforderungen einer geeigneten Kapitalanlage. Die Menschen leben bewusster und nachhaltiger und erwarten eben diese Eigenschaften auch von Ihren Finanzprodukten.

Welche Anlagemöglichkeit für Sie die richtige ist, hängt außerdem stark mit Ihrer aktuellen Lebensphase zusammen. Sind Sie Student? Haben Sie Kinder? In welchem Lebensabschnitt befinden Sie sich gerade? Und für wie lange möchten Sie Ihr Geld anlegen?
Wenn Sie Ihr Leben noch vor sich haben, macht es beispielsweise Sinn, langfristig zu denken und monatlich kleinere Beträge anzulegen. 

Auch im Hinblick auf die Bonität lassen sich Anlagemöglichkeiten unterscheiden. So gibt es Anlageformen, die eine ausreichend gute Bonität voraussetzen, während diese für andere Anlageformen nicht erforderlich ist. Auch hierfür ist es wichtig zu wissen, in welcher finanziellen Situation Sie sich aktuell befinden.

Als letztes Kriterium beleuchten wir den steuerlichen Aspekt einer Geldanlage. Wo gibt es Möglichkeiten, Steuern zu sparen (z.B. mit Immobilien)?

Wir konzentrieren uns bei unserer Einschätzung auf die gängigsten Anlageformen: Tagesgeld/Festgeld, Staatsanleihen, Aktien/Fonds/ETFs, Gold und Immobilien.

Je nach Höhe des verfügbaren Kapitals kommen unterschiedliche Investmentarten bzw. Portfoliomischungen in Frage. Nachfolgend zeigen wir auf, mit welcher Summe Sie welche Möglichkeiten haben.

5.000 Euro anlegen

In was investieren, wenn ich 5.000 Euro anlegen möchte? 

Immobilien:

Für viele überraschend: Mit 5.000 Euro ist ein Investment in eine Immobilie als Kapitalanlage möglich.
Die Idee dabei: Eine Wohnung in einer Lage kaufen, welche gute Vermietbarkeit sicherstellt, und den Kaufpreis mittels eines Bankdarlehens abdecken. Die 5.000 Euro werden für die Kaufnebenkosten verwendet.
Mit den monatlichen Mieteinnahmen wird das Bankdarlehen Stück für Stück zurückbezahlt und die Zinsen bedient. So sorgt der Mieter ab Tag eins für Vermögensaufbau beim Vermieter.

In der Regel ist es bei den aktuell sehr niedrigen Zinsen möglich, die Mieteinnahme mit der Rückzahlung des Bankdarlehens und der Zinszahlung zu verrechnen. Es steht unterm Strich eine schwarze Null – jedoch bauen Sie Monat für Monat Vermögen auf (Wertsteigerung der Immobilie nicht einmal berücksichtigt!).
Später, wenn der Kredit abbezahlt ist, entsteht ein attraktiver monatlicher Cashflow in Höhe der Mieteinnahme. Fraglos eine der besten Geldanlagen momentan, wenn man 5.000 Euro Eigenkapital zur Verfügung hat.
Risiko (“Betongold”), Komplexität (“360° Paket”) und Eigenkapitaleinsatz (Einsatz von Fremdkapital) sind dabei gering. 

Bewertung: ⭐⭐⭐⭐ (4/5)

Staatsanleihen:

Staatsanleihen machen grundsätzlich nur bei einem höheren Kapitaleinsatz Sinn. Dann aber hätten Sie eine „sichere“ Position in Ihrem Portfolio, bei Staatsanleihen spricht man nämlich auch vom “risikofreien Zinssatz”.
Dass dieser Zinssatz allerdings gar nicht wirklich risikofrei ist, zeigt das Beispiel der Schuldenobergrenze in Amerika: Diese Grenze musste im September 2021 deutlich nach oben angepasst werden, um weitere Staatsanleihen ausgeben zu können. Wäre dies nicht passiert, hätte der amerikanische Staat seinen Zins- und Anleihenrückzahlungen nicht nachkommen können und wäre im Oktober 2021 offiziell zahlungsunfähig gewesen. 

Bewertung: ⭐ (1/5)

Aktien/Fonds/ETFs:

Aktien, Fonds und ETFs können geeignete Anlageformen sein. Allerdings könnte es sinnvoller sein, einen Sparplan einzurichten und kein Einmalinvestment zu tätigen. Auf diese Weise lässt sich vermeiden, zu einem teuren Einstiegszeitpunkt zu kaufen. Eventuell wäre der Erwerb einer Immobilie in Kombination mit einem Aktien- oder ETF-Sparplan denkbar.

Bewertung: ⭐⭐⭐⭐ (4/5)

Gold:

Mit Gold verhält es sich ähnlich wie mit Staatsanleihen. Bei größeren Anlagesummen könnte es sinnvoll sein, einen Goldanteil in das Portfolio mit aufzunehmen.

Bewertung: ⭐ (1/5)

Tagesgeld/Festgeld:

Ein Investment in Tages- oder Festgeld dürfte aktuell nur eine schwache Rendite erzielen. Tagesgeld punktet allerdings beim Thema Flexibilität, da Ihr Geld täglich verfügbar ist. Auch Ihr Festgeldkonto könnten Sie unter Umständen schon vor Ende der Laufzeit kündigen und sich das Geld auszahlen lassen, allerdings wäre eine solche Vorgehensweise mit hohen Kosten und Zinsverlust verbunden.

Bewertung: ⭐⭐⭐ (3/5)

10.000 Euro anlegen

Welche Möglichkeiten gibt es, 10.000 Euro anzulegen?

Immobilien:

Ein Immobilieninvestment macht am meisten Sinn, wenn es mit dieser Anlagehöhe getätigt wird. Die Kaufnebenkosten können davon vollständig getragen werden. Dies wirkt sich positiv auf den Zinssatz aus, auch kann die Immobilie bei 10.000 Euro Eigenkapital bereits etwas teurer sein. Immobilien sind bei 10.000 Euro zur Verfügung stehendem Kapital also ein wichtiger Teil der Antwort auf die Frage: In was investieren?

Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)

Staatsanleihen:

Auch bei 10.000 Euro würden Staatsanleihen kein lukratives. Investment darstellen.

Bewertung: ⭐ (1/5)

Aktien/Fonds/ETFs:
Grundsätzlich würden Immobilien aus Renditegesichtspunkten mehr Sinn ergeben (Stichwort: Fremdkapitalhebel führt zu wesentlich höherer Eigenkapitalrendite), aber Investoren, die sich mehr Flexibilität wünschen, könnten mit Aktien gut beraten sein.

Bewertung: ⭐⭐⭐ (3/5)

Gold:

Ein Goldinvestment kommt in dieser Anlageklasse einem Investment in Staatsanleihen gleich: Es würde bei einem höheren Anlagewert einen größeren Nutzen haben.

Bewertung: ⭐ (1/5)

Tagesgeld/Festgeld:

In beiden Fällen wäre die Rendite einfach zu schwach. Anleger könnten auf bessere Alternativen zurückgreifen und somit eventuelle Opportunitätskosten vermeiden. Der einzige Vorteil könnte in der hohen Flexibilität liegen, allerdings könnte dies beim Festgeld – wie oben bereits erwähnt – weitere Kosten verursachen.

Bewertung: ⭐⭐ (2/5)

20.000 Euro anlegen

20.000 Euro anlegen – in was investieren?

Immobilien:

20.000 Euro könnten ein perfektes Budget darstellen, um ein nachhaltiges Immobilieninvestment in zwei Immobilien umzusetzen. Wie schon bei einem Kapital von 10.000 Euro könnte das Eigenkapital in Höhe von 20.000 Euro für die Kaufnebenkosten eingesetzt werden. Mit dem Unterschied, dass Sie dafür gleich zwei Immobilien erwerben könnten.
Der Kaufpreis würde wieder über eine Bank finanziert werden und Ihre Mieter würden den Kredit für Sie zurückzahlen. Wichtig ist, einen günstigen Kredit abzuschließen, hier empfiehlt es sich, einen Finanzierungsvergleich durchzuführen. Diese Art des Investments könnte einen Hauptbestandteil Ihrer Altersvorsorge ausmachen. Bei dieser Anlageklasse könnte aber auch über Diversifizierung nachgedacht werden, indem eine Teilsumme zusätzlich in Aktien, ETFs, Staatsanleihen und/oder Gold angelegt würde. Immobilien würden in diesem Portfolio die sicherste Form der Kapitalanlage darstellen.

Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)

Staatsanleihen:

Mit einer Anlagesumme in Höhe von 20.000 Euro könnten Staatsanleihen als ein gewisser Sicherheitsanker angesehen werden.
Allerdings könnte dieser Betrag immer noch als zu gering erachtet werden – sinnvoll wäre das wahrscheinlich erst ab einem freien
Eigenkapitalbetrag von 25.000 Euro, sodass 5.000 Euro inStaatsanleihen geparkt werden könnten.

Bewertung: ⭐⭐ (2/5)

Aktien/Fonds/ETFs:

Vermutlich würde sich in dieser Anlageklasse langfristig eher ein Investment in Immobilien lohnen. Zu bedenken gibt es außerdem, dass Sie bei Aktien nicht die Steuervorteile nutzen könnten, die eine Immobilie bietet.

Bewertung: ⭐ (1/5)

Gold:

Ob ein Investment in Gold bei 20.000 Euro eine gute Option ist, könnte bezweifelt werden. Prinzipiell könnte eine Beimischung von Gold in das Investmentportfolio ab 20.000 Euro + ein sinnvoller Schachzug sein.

Bewertung: ⭐⭐ (2/5)

Tagesgeld/Festgeld:

In dieser Anlageklasse könnte es sein, dass sich Ihr Geld nicht so vermehrt, wie Sie es sich wünschen. Sowohl Tages- als auch Festgeld bieten kaum bis keine Zinsen. Es könnte deutlich bessere Alternativen geben, um Ihr Geld anzulegen.

Bewertung: – (0/5)

30.000 Euro anlegen

Wie sieht die Geldanlage bei 30.000 Euro aus?

Immobilien:

Bei 30.000 Euro könnte es Sinn machen, zunächst wie mit 20.000 Euro zu verfahren. Das bedeutet: Kauf zweier Immobilien, die über eine Bank finanziert werden. 20.000 Euro werden als Eigenkapital eingebracht, um die Kaufnebenkosten zu decken. Der Kredit würde wieder von den Mietern abbezahlt werden. Zur Absicherung des Investments könnten die restlichen 10.000 Euro in Staatsanleihen oder Gold angelegt werden. Alternativ könnten die 10.000 Euro auch als zusätzliches Eigenkapital in die Immobilienfinanzierung eingebracht werden, um den Zinssatz zu senken (je höher das Eigenkapital, desto niedriger der Zinssatz, desto niedriger jedoch auch die Eigenkapitalrendite).
Möchte ein Anleger ein höheres Risiko in Kauf nehmen, könnte er diesen Anteil auch in Aktien investieren. Dies würde allerdings die Fähigkeit erfordern, eine Krise aussitzen zu können, da die Kurse gerade in Krisenzeiten stark einbrechen können. Bei der Coronakrise beispielsweise verlor der DAX zeitweise fast 40% an Wert, während Renditeimmobilien so gut wie keinen Wertverlust erlitten.

Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)

Staatsanleihen:

Wer in dieser Anlageklasse (30.000 Euro) einen sicheren Hafen sucht, könnte in Staatsanleihen fündig werden.

Bewertung: ⭐⭐ (2/5)

Aktien/Fonds/ETFs:

Aktien könnten sinnvoll sein. Allerdings müsste der Anleger sehr risikobereit sein. Es könnte sich anbieten, das Investment in Aktien mit dem Erwerb einer Immobilie zu kombinieren. Auf diese Weise bietet die Immobilie Sicherheit und der Anleger könnte einen Teil seines Geldes risikoreich in Aktien investieren.
Wer hingegen kein Risiko eingehen möchte, würde sein Immobilieninvestment vermutlich eher mit Staatsanleihen oder Gold kombinieren.

Bewertung: ⭐⭐ (2/5)

Gold:

Gold würde sich gut als kleiner Bestandteil des Investments eignen. Das restliche Vermögen könnte in Immobilien investiert werden.

Bewertung: ⭐⭐ (2/5)

Tagesgeld/Festgeld:

Aufgrund der verschwindend geringen Zinsen stehen Kapitalanlegern deutliche gewinnbringendere Alternativen zur Verfügung.

Bewertung: – (0/5)

50.000 Euro anlegen

Wie könnten 50.000 Euro lukrativ angelegt werden?

Immobilien:

Mit 50.000 Euro kann ein Anleger ein immobilienbetontes Portfolio aufbauen, das durch renditeschwächere, aber ausfallsichere Bestandteile ergänzt werden kann.
So könnten 2/3 des Vermögens in Immobilien investiert werden. Die Vorgehensweise wäre die gleiche wie bei den oben beschriebenen 20.000 Euro.
1/3 des Kapitals könnte in Staatsanleihen oder Gold angelegt werden.
Wer ein höheres Risiko eingehen möchte, könnte dieses Drittel auch in Aktien oder ETFs anlegen. Hierdurch hätte der Anleger höhere Renditechancen, aber eben auch ein größeres Risiko.

Bei einem mittleren Risikoprofil könnte auch überlegt werden, dieses letzte Drittel zwischen krisenfesten Bestandteilen wie Gold und Staatsanleihen sowie riskanteren Anlageformen wie Aktien oder ETFs aufzusplitten.

Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)

Staatsanleihen:

Staatsanleihen sind als Alternative zu Gold denkbar für die Integration in ein Mischportfolio.

Bewertung: ⭐⭐ (2/5)

Aktien/Fonds/ETFs:

Hier könnte sich eine Beimischung in das Portfolio eines Anlegers anbieten, der über ein mittleres Risikoprofil verfügt.

Bewertung: ⭐⭐⭐ (3/5)

Gold:

Wie Staatsanleihen stellt auch Gold eine sichere Komponente eines Mischportfolios dar.

Bewertung: ⭐⭐ (2/5)

Tagesgeld/Festgeld:

Aufgrund der vielen lukrativeren Möglichkeiten, macht weder Tages- noch Festgeld viel Sinn. Anleger würden damit lediglich Geld verlieren.

Bewertung: – (0/5)

100.000 Euro anlegen

Anlagemöglichkeiten bei einem Kapital in Höhe von 100.000 Euro – hier wird es schon spannender.
Mit 100.000 Euro könnten Sie ein diversifiziertes Portfolio erstellen, mit einem Fokus auf Immobilien.

Immobilien:

Mit 100.000 Euro ist es möglich, drei bis vier Immobilien als Kapitalanlage zu erwerben. Diese Immobilien könnten die Basis eines diversifizierten Portfolios darstellen, das entweder stark durch Gold und/oder Staatsanleihen abgesichert wird oder einen risikoorientierteren Bestandteil in Form von Aktien und ETFs enthält.

Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)

Staatsanleihen:

Wie oben bereits erwähnt, könnten Staatsanleihen als Absicherung des Portfolios dienen.

Bewertung: ⭐⭐ (2/5)

Aktien/Fonds/ETFs:

Für risikoaverse Anleger würde es wohl keine sinnvolle Option sein, das Portfolio mit Aktien zu befüllen. Bei mittlerem Risikoprofil könnte eine Beimischung von Aktien oder ETFs clever sein, wenn das Immobilienportfolio außerdem durch Gold und/oder Anleihen abgesichert ist.

Bewertung: ⭐⭐⭐ (3/5)

Gold:

Gold könnte eine gute Alternative zu Staatsanleihen sein, um das Immobilienportfolio abzusichern. Gold weist ebenso einen hohen Sicherheitsgrad auf, allerdings hält sich die Rendite in Grenzen. Die Unabhängigkeit von Krisen macht Gold als sicheren Anker für schwere Zeiten attraktiv. Wenn Gold gekauft wird, dann möglicherweise bestenfalls nicht als Zertifikat o.ä. sondern als „echtes“ Gold in Form von Münzen oder Barren. Diese haben im Krisenfall einen echten Wert und können als Tauschobjekt verwendet werden.

Bewertung: ⭐⭐ (2/5)

Tagesgeld/Festgeld:

Weiterhin ungeeignet für ein Investment in dieser Anlageklasse, da es hier keine Zinsen gibt. Möchten Sie einen kleinen Teil des Investments sehr flexibel entnehmen können, dann könnte Tagesgeld eine Option sein.

Bewertung: – (0/5)

150.000 Euro anlegen

In was investieren, wenn 150.000 Euro zur Verfügung stehen? Wer über 150.000 Euro Eigenkapital verfügt, kann heutzutage
hervorragende Aussichten auf attraktive Renditen haben.

Immobilien:

Ein großer Teil des Portfolios könnte auf Immobilien basieren, die vermietet werden. Das bedeutet: Passives Einkommen aufbauen und generiert einen positiven Cashflow. In dieser Anlageklasse könnten bis zu zehn Immobilien gekauft werden, da der Eigenkapitaleinsatz pro Immobilie bei 8.000 bis 12.000 Euro liegt und damit relativ gering ist.

Um ein Klumpenrisiko zu vermeiden, würde es sich anbieten, das Konzept des Virtuellen Mehrfamilienhauses zu nutzen. Dieses Konzept funktioniert wiefolgt:
Es werden deutschlandweit verschiedene Wohnungen gekauft, die zentral verwaltet werden.
Dieses Konzept funktioniert wie ein Investment in ein Haus mit mehreren Wohnungen. Allerdings ist der Verwaltungsaufwand bei einem Virtuellen Mehrfamilienhaus deutlich geringer und der Anleger profitiert von dem Vorteil der Streuung, da sich die Immobilien an verschiedenen Standorten befinden. Sollte ein Standort entgegen der Erwartung eine schwache wirtschaftliche Entwicklungsrichtung einschlagen, so ist das Gesamt-Immobilienportfolio dank der Streuung sehr gut abgesichert. In Kombination mit steuersparenden Konzepten wie einer vermögensverwaltenden GmbH könnten Immobilien den Schlüssel zur finanziellen Unabhängigkeit darstellen.

Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)

Staatsanleihen:

Ein Teil der 150.000 Euro könnte in die langfristige Absicherung des Portfolios durch Staatsanleihen investiert werden. Staatsanleihen erzielen zwar keine attraktive Rendite, dafür sind sie aber extrem ausfallsicher.

Bewertung: ⭐⭐ (2/5)

Aktien/Fonds/ETFs:

Da der Hauptfokus eines Investments auf ein Virtuelles Mehrfamilienhaus gelegt werden könnte, welches bereits gute bis sehr gute Renditen erzielt, könnte die Notwendigkeit eines
Investments in Aktien oder ETFs nicht mehr gegeben sein. Wer aber in dieser Anlageklasse nicht auf Aktien verzichten möchte, könnte zumindest einen kleineren Teil des Kapitals in ein Aktieninvestment stecken, um sein Portfolio bunter zu gestalten. Ein ETF Investment wäre dem eines Investments in Einzel-Aktientitel möglicherweise vorzuziehen, um wiederum von der Streuung profitieren zu können.

Bewertung: ⭐⭐ (2/5)

Gold:

Gold kann in dieser Konstellation die Absicherung des Portfolios durch Staatsanleihen ersetzen, da auch Gold in Krisenzeiten wertbeständig ist.

Bewertung: ⭐⭐ (2/5)

Tagesgeld/Festgeld:

Auch in dieser Anlageklasse würden Tages- und Festgeld aufgrund der nichtexistenten Zinsen schlecht abschneiden, da ein vermögender Anleger mehr darauf konzentriert sein dürfte, sein Geld zu vermehren und nicht flexibel darauf zugreifen zu können.

Bewertung: – (0/5)

200.000 Euro anlegen

Welche Möglichkeiten gibt es, 200.000 Euro anzulegen? Bei einem Eigenkapitaleinsatz von 200.000 Euro bietet sich ein Investmentportfolio an, das einen starken Fokus auf Immobilie legt, dabei aber sichere Bestandteile wie
Staatsanleihen/Unternehmensanleihen und/oder Gold integriert. Also ganz konkret: In was investieren bei 200.000 Euro Kapital?

Immobilien:

Wie schon bei 150.000 Euro Kapital wäre ein Investment in ein Virtuelles Mehrfamilienhaus eine attraktive Option, um ein deutschlandweites Immobilienportfolio zu etablieren.
Der Vorteil gegenüber dem Erwerb eines herkömmlichen Mehrparteienhauses liegt vor allem darin, dass sich die einzelnen Wohnungen in verschiedenen deutschen Toplagen befinden. Die Verwaltung erfolgt allerdings zentral und ist damit deutlich günstiger.

Zudem können mit Immobilien Steuerspareffekte realisiert werden, die in solch einer Größenordnung stark ins Gewicht fallen können und damit einen weiteren Vorteil gegenüber anderen Investmentarten bieten.

Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)

Staatsanleihen:

Staatsanleihen können auch in dieser Anlageklasse als absichernde Portfoliobestandteil dienen.

Bewertung: ⭐⭐⭐ (3/5)

Aktien/Fonds/ETFs:

Natürlich könnte auch hier ein Teil des Vermögens in Aktien oder ETFs investiert werden. Allerdings ist in diesem Zusammenhang kein Fremdkapitalhebel üblich, wie es z.B. bei Immobilien der Fall ist. Das bedeutet, dass lediglich das eingesetzte Eigenkapital für den Anleger arbeitet, was zu einer Schmälerung der Rendite führt – bei relativ hohem Risiko.

Bewertung: ⭐⭐ (2/5)

Gold:

Ein Goldinvestment könnte zur Absicherung des Immobilienportfolios eingesetzt werden.

Bewertung: ⭐⭐⭐ (3/5)

Tagesgeld/Festgeld:

Erneut würde sich ein Anleger vermutlich eher auf renditestarke Investments konzentrieren wollen. In dem Fall kämen Tages- und Festgeld nicht in Betracht.

Bewertung: – (0/5)

500.000 Euro anlegen

500.000 Euro sollen angelegt werden – doch in was investieren? Grundsätzlich liegt auch hier ein immobiliengewichtetes,
diversifiziertes Portfolio mit angewandten Steuerspareffekten auf der Hand.

Immobilien:

Es kann für Anleger eine große Herausforderung sein, sich über einen Zeitraum von mehreren Monaten oder Jahren ein Immobilienportfolio aufzubauen, das diversifiziert ist und kein Klumpenrisiko darstellt.

Aus diesem Grund haben wir das Konzept des sogenannten Virtuellen Mehrfamilienhauses entwickelt. Dieses Konzept verbindet die Vorteile, die viele kleine Investments in einzelne Wohnungen an verschiedenen Standorten haben, und die Vorteile eines zentralen Investments in ein größeres Objekt, das über viele Wohnungen an einem Ort verfügt.

Bei einem großen Objekt erfolgen Sondereigentums- und Mietverwaltung zentral. Allerdings gibt es in einem solchen Fall ein Klumpenrisiko, da sich alle Wohnungen an einem Standort befinden. Mit Hilfe des Virtuellen Mehrfamilienhauses kann ein Anleger von mehreren deutschlandweiten Top-Regionen profitieren und gleichzeitig auf eine zentrale Verwaltung zurückgreifen.

Gegenüber einem Investment in Aktien oder ETFs können Anleger außerdem Steuervorteile ausschöpfen. Zum einen besteht die Möglichkeit, die Immobilie nach zehn Jahren steuerfrei zu verkaufen. Zum anderen kann eine denkmalgeschützte Immobilie Steuervorteile mit sich bringen, indem große Summen der Renovierungskosten von der Steuer abgesetzt werden können.

Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)

Staatsanleihen:

Anleger, die kein großes Risiko eingehen wollen, können Staatsanleihen als sicheren Baustein in ihr Portfolio mit aufnehmen. Dieser Baustein könnte durch Gold entweder ergänzt oder ersetzt werden.

Bewertung: ⭐⭐⭐ (3/5)

Aktien/Fonds/ETFs:

Bei Aktien handelt es sich – wie bei Immobilien – um Sachwerte. Wer also schon ein renditestarkes Immobilieninvestment getätigt hat, müsste nicht noch zusätzlich in weitere Sachwerte investieren.

Bewertung: ⭐⭐ (2/5)

Gold:

Sowohl Gold als auch Staatsanleihen dienen der Absicherung des Portfolios. Beide Anlageformen könnten als sichere Bausteine aber auch miteinander kombiniert werden.

Bewertung: ⭐⭐ (2/5)

Tagesgeld/Festgeld:

Ein Anleger, der über ein anzulegendes Eigenkapital von 500.000 Euro verfügt, befindet sich vermutlich nicht in der Situation, dass er schnellstmöglich an einen in Tagesgeld angelegten Betrag kommen müsste. Von daher verliert der einzige Vorteil, nämlich der Vorteil der Flexibilität, immer mehr an Wert und kommt in dieser Anlageklasse eher weniger zum Tragen.

Bewertung: – (0/5)

Geld richtig anlegen: Fazit und Ausblick

In was investieren? Das hängt maßgeblich von drei Dingen ab:

  • Von der Höhe des zur Verfügung stehenden Kapitals,
  • dem Sicherheitsbedürfnis des Anlegers sowie
  • den Anforderungen an die Liquidität der Anlage

Eine Immobilie als Kapitalanlage stellt bereits ab einem Betrag von 5.000 Euro – in manchen Fällen aber auch erst ab einem Betrag von 10.000 Euro – ein nachhaltiges Investment mit starken Renditen dar.

Steht ein deutlich höheres Eigenkapital zur Verfügung, spielt die Absicherung des Portfolios durch Anleihen oder Gold eine große Rolle.

Ob eine zusätzliche Diversifizierung durch Aktien oder ETFs angebracht ist, hängt immer vom persönlichen Risikoprofil des Anlegers ab.

Grundsätzlich hat sich in den letzten Jahrzehnten aber herausgestellt, dass sich eine Immobilie aufgrund des möglichen Fremdkapitalhebels und den nicht unerheblichen Steuerersparnissen als die bessere Alternative erweisen kann.

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